Bubble Tea

Ab 2011 eröffnete in Deutschland ein Bubble-Tea-Laden nach dem anderen, vor allem in großen Städten entstanden damit lauter Hotspots ostasiatischer Popkultur. Sogar McDonald’s verkaufte zeitweise Bubble Tea. 2012 war der Hype aber wieder vorbei, die Läden verschwanden so schnell wie sie gekommen waren. Wir rekonstruieren den Niedergang und lassen Thuy erzählen, wie es war, ihren Bubble-Tea-Laden in Ulm schließen zu müssen.

Außerdem haben wir ein neues Team-Mitglied: Linh Tran. Für die Folge haben wir sie zu einem Bubble-Tea-Laden geschickt, um dort mit Fans des Getränks zu sprechen. #FrageAnAsiaten: Ist es in Asien verpönt, Nein zu sagen?

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Yellowfacing

Weißen Menschen scheint es besonders viel Spaß zu machen, sich gelb anzumalen und als „Chinesen“ zu verkleiden: An Fasching bzw. Karneval, im Theater und im Film. Warum bloß? In Folge 14 gehen wir der Frage nach, ergründen unsere Haltung zum sogenannten Yellowfacing und diskutieren Strategien im Umgang damit. Mit dabei: der Hamburger Theatermacher Dan Thy Nguyen („Sonnenblumenhaus“). Zum Thema passende #FrageAnAsiaten: Wie finden wir Mulan-Kostüme?

Links zum Chinesenfasching

Interview mit watson.de und uns

Vice-Reportage von Marvin Xin Ku

Videobeitrag des Bayerischen Rundfunks in der Serie „Dahoam is Dahoam“

Mehr zu Yellowfacing

Missy-Interview mit Olivia Hyunsin Kim über asiatisch-deutsche Repräsentation und Diversifizierung im Kulturbetrieb

BR-Beitrag zu Yellowfacing in Hollywood von Malcolm Ohanwe

Teenvogue über die Geschichte des Yellowfacing

Besprochene Theaterstücke

“Han(s) im Glück” im Monbijou-Theater, Berlin

“Am Königsweg” im Schauspiel Frankfurt

“atlas” im Schauspielhaus Leipzig

Danke

Lin Hierse, Volontärin bei der taz (hier ein Interview von Lin mit uns über uns)

Olivia Hyunsin Kim, Choreografin (aktuell „Yellow Banana“ in Sophiensaele)

Thomas Köck & Katja Herlemann vom Schauspielhaus Leipzig für die Hintergründe zum Theaterstück „atlas“

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Tết in Vietnam

Für das Mondneujahrsfest, auf Vietnamesisch Tết Nguyên Đán, ist Minh Thu zu ihrer Familie nach Ho Chi Minh City geflogen. Was ist ähnlich, was ganz anders? In der Stadt trifft sie auch ihre Sandkastenfreundin Thao Nhi Le. Nhi ist vor einem halben Jahr nach Vietnam ausgewandert und als Modebloggerin begeistert von dem dynamischen Land. In #FrageAnAsiaten erzählen wir drei, wie uns Menschen in Vietnam wahrnehmen.

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Deutsche Ersatzverwandte

Eigentlich dachten wir, wir wären ein Sonderfall: Wir hatten deutsche Ersatzverwandte. Also deutsche Nachbarn und Freunde, die wir Oma und Opa, Tante und Onkel nannten. Sie brachten uns Geburtstagsgeschenke, holten uns vom Kindergarten ab und luden uns sonntags zu Kaffee und Kuchen ein. Nun haben uns immer mehr Hörer*innen von ihren Ersatzomas und -opas berichtet. Deutsche Ersatzverwandte scheinen also ein unter Vietdeutschen verbreitetes Phänomen zu sein. In der Folge sprechen wir darüber, was unsere deutschen Ersatzverwandten für uns bedeuten, wie wichtig sie für die Integration unserer Familien waren, und warum wir ihre Rolle inzwischen auch kritisch sehen.

In der #FrageAnAsiaten versuchen wir zu beantworten, ob Asiat*innen sich auch „weiß“ schminken und wie.

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Another Nguyen

Warum heißen eigentlich so viele Vietnames*innen Nguyễn mit Nachnamen – und was sind akzeptable Weisen, das auszusprechen? Darüber sprechen wir mit der Singer-Songwriterin Ngọc Anh Nguyễn, die erst Ende November ihre erste EP rausgebracht hat. Außerdem erzählt uns Ngọc Anh von ihrem ganz anderen Job: Sie hatte Soziale Arbeit studiert und ist Familienhelferin für vietnamesische Familien in Berlin. Oft geht es dabei um häusliche Gewalt, Vernachlässigung und Leistungsdruck. Bei #FrageAnAsiaten sprechen wir in aller Kürze über den Nord-Süd-Konflikt.

Zur ersten EP von Another Nguyen

Next Shark, „Why 40% of Vietnamese People Have ‘Nguyen’ For a Last Name“

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Sind wir rassistisch?

Warum heißen eigentlich so viele Vietnames*innen Nguyễn mit Nachnamen – und was Wir schämen uns: Neun Folgen lang hatten wir, ohne es zu merken, das N-Wort im Intro. Kaum hörbar, im Übergang zu unserer Moderation, und dennoch – es hätte uns nicht passieren dürfen. Im Podcast fragen wir uns: Wo sind wir selbst rassistisch? Malcolm Ohanwe (“Kanackische Welle”) erklärt aus Schwarzer Perspektive, unter welchen Umständen man als Minderheit Begriffe und Codes anderer Minderheiten benutzen kann. Huyen erzählt, wie es ist, wenn die eigene Mutter den Schwarzen Freund ablehnt. Und Saboura M. Naqshband merkt an, dass südasiatische Perspektiven oft vergessen werden, wenn es um Asien oder die asiatische(n) Diaspora(s) geht. #FrageAnAsiaten diesmal passend zum Thema: Wie stehen unsere Eltern zu gemischten Partnerschaften?

LINKS

Nia Tucker in Next SharkSorry Asians, my blackness is not your counterculture

Andrew R. Chow in Refinery29When Asian and Black Artists use each other in Hip Hop

Lisa Hofmann-Kuroda in Wear Your VoiceDear non-Black Asian-Americans (and other non-Black folks), we have a real issue with appropriating AAVE, and it needs to stop.

Julia Carrie Wong in The Guardian‚Scapegoated?‘ The police killing that left Asian Americans angry – and divided

Alvin Chang in VoxAsians are being used to make the case against affirmative action. Again.

Shashank Rao in StudybreaksUnpacking The Anti-Blackness Of The Asian-American Community

Rinku Sen in ReappropriateHow to Organize Asian Americans

Melissa Ho in Columbia SpectatorAsian activists, we can do better

Kristina Wong in New Internationalist: Six ways to be a better ally

Badass Mai

Asiat*innen im deutschen Film und Fernsehen

Mai Duong Kieu ist Kung-Fu-Trainerin und Schauspielerin, unter anderem zu sehen in der Serie „Bad Banks“. Im Podcast erzählt sie, warum ihr Vater sie immer als seinen Sohn vorgestellt hatte, wie es sich anfühlt, vor der Kamera einen asiatischen Akzent zu faken, und wie schwer es für Asiat*innen ist, ins Fernsehen zu kommen. Außerdem besprechen wir den Film „Crazy Rich Asians“ und verraten euch, an welchen Stellen wir geheult haben.

Bei #FrageAnAsiaten geht es um Unterschiede in der Wahrnehmung von Viets im Osten und im Westen: Mai ist nämlich in Chemnitz aufgewachsen und lebt jetzt in Leipzig.

Schweinebauch

In fast jeder Folge haben wir bisher zumindest ein bisschen über Essen geschwärmt. Nun ist es endlich so weit: Folge 08 widmen wir unserer Lieblingsbeschäftigung, und zwar zusammen mit Lifestyle- und Reisebloggerin Alice M. Huynh (www.iheartalice.com), die eigentlich Mai Linh heißt und in ihrer Familie liebevoll Schweinebauch genannt wird – und die den Vergleich liebt. Mit ihr sprechen wir über die besten vietnamesischen Restaurants in Berlin, über Essen als Verbindung zur Familie und Diaspora, über die westliche Glutamat- und Bubble-Tea-Phobie und warum Phở überbewertet ist.

Außerdem beantworten wir die #FrageAnAsiaten, ob wir in einem vietnamesischen Restaurant auf Deutsch oder auf Vietnamesisch bestellen.

Em ơi!Ruf nach (jüngerer) Kellner*in
PhởVietnamesische Nudelsuppe und Nationalgericht, häufig auf Rinder- oder Hühnchenbasis
Bánh cam/ Bánh ránfrittierte Sesambällchen mit Füllung aus Mungbohnen
Banh xèoVietnamesisches Kurkuma-„Crepe“ gefüllt mit Schweinebauch, Shrimps, Mungbohnen und Gemüse
Bún riêuNudelsuppe mit Krabbenbällchen und Tomatenbrühe
Bún bò HuếRindernudelsuppe mit Zitronengras und Chilis, typisch für die alte Kaiserstadt Huế
Thịt khoKaramellisierter und geschmorter Schweinebauch und Eier.
Muối tiêu chanhEinfacher Dip aus Salz, Pfeffer und Limettensaft
Bò lá lốt/ Chả lá lốtIn Pfefferblatt eingewickeltes, gegrilltes Rindfleisch
Canh chuaSüß-saure scharfe Fischsuppe
ChèSammelbegriff für vietnamesische Dessertspeisen

Link zum Blog von Alice: www.iheartalice.com

Artikel über die Angst vor dem „China-Restaurant-Syndrome“ und dem damit verbundenen Rassismus

Why are you so afraid of MSG? (The Verge)

Chinese restaurant syndrome: has MSG been unfairly demonised? (The Guardian)

Mythos Glutamat-Intoleranz (wdr)

Bubble Tea
Doch keine Giftstoffe im Bubble Tea

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Philipp Rösler

Als Politiker wurde Philipp Rösler zur Kultfigur für viele Vietnames*innen in Vietnam und Deutschland. Er lässt sich aber genausowenig auf seine Herkunft reduzieren wie wir. Wie ist es, wenn man zwar „deutsch“ aufgewachsen ist, die Öffentlichkeit aber ständig auf der vietnamesischen Herkunft herumhackt, was macht ihn sonst so aus, und wie hat sich sein Verhältnis zu Vietnam verändert? Über das und mehr sprechen wir mit dem ehemaligen Vizebundeskanzler. Bei #FrageAnAsiaten verrät der Fast-Augenarzt, ob er je Probleme hatte, eine passende Brille zu finden.

Und: Wir wollen uns für ein halbes Jahr Rice and Shine bedanken: Mit einem Picknick am 2. September! Wir treffen uns unten am Wasserfall vom Viktoriapark in Berlin. Bringt eine Picknickdecke und was zum Teilen mit, Anmeldung nicht nötig. Wir freuen uns auf euch!

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Armut und Aufstieg

Meistens sprechen wir im Podcast über unsere vietnamesische Herkunft. Was uns aber mindestens genauso prägt (und mit vielen anderen Kanax und einigen Weißen verbindet): unsere soziale Herkunft. In Folge 06 sprechen wir darüber, was es für uns hieß, arm zu sein, und wie wir heute damit umgehen. Wir liefern außerdem verspätet die beste Antwort darauf, warum viele Viets auf Fotos ein Victory-Zeichen machen und beantworten in der neuen #FrageAnAsiaten, wie absurd sich die ständigen Fragen nach Vietnam-Reisetipps anfühlen.

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