Asiatische Männlichkeit – zwischen Kampfkünstler und Supernerd?

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Wenn man in Deutschland als (ost-)asiatischer Mann aufwächst, dann wird man schnell mit bestimmten Stereotypen über asiatische Männer konfrontiert. Asiatische Männer seien Nerds, entmännlicht, bestenfalls gut in Kampfkunst. Woher kommen diese Stereotype? Was bedeuten Männlichkeit und Mannsein überhaupt? Und was bedeuten diese Worthülsen insbesondere für vietnamesische Menschen in Deutschland? Das diskutieren Minh Thu und Vanessa in der neuen Folge Rice and Shine, zusammen mit dem Künstler Minh Duc Pham, dem GQ Gentleman des Jahres Long Nguyen und ihren eigenen Vätern.

Vietnamesische Menschen gelten in Deutschland als still und unsichtbar – vielleicht hört man ihnen aber auch einfach nur nicht zu? Auf der Suche nach einer Antwort auf diese Frage starteten Minh Thu Tran, freie Hörfunkjournalistin, und Vanessa Vu, Redakteurin bei ZEIT ONLINE, vor über drei Jahren einen Podcast für vietdeutsche Geschichten und Perspektiven: Rice and Shine. Was als Freizeitprojekt begann, läuft inzwischen auch bei ZEIT ONLINE in Zusammenarbeit mit WDR Cosmo.

Haben Sie Feedback? Schreiben Sie uns gern eine E-Mail an riceandshine.podcast@gmail.com.


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Vanessa und Minh Thu illustriert vor einer Phở-Schüssel

Ist das noch Phở oder schon respektlos?

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In der ersten Folge sprechen Vanessa und Minh Thu über ihr Lieblingsthema: Vietnamesisches Essen – vor allem um Kontroversen darüber. Sommerrollen, Frühlingsrollen und Phở gibt’s in Deutschland inzwischen an fast jeder Ecke. Gleichzeitig verdienen aber auch weiße Menschen am Hype mit, und nicht immer verkaufen sie am Ende das, was das Gericht eigentlich ausmacht. In der neuen Folge Rice and Shine diskutieren die beiden zusammen mit Personen aus der Gastrobranche und ihren Mamas: Wo endet die respektvolle Bewunderung und wo beginnt kulturelle Aneignung? Wie viel Kreativität darf sein und wie geht kulinarischer Austausch auf Augenhöhe?

Vietnamesische Menschen gelten in Deutschland als still und unsichtbar – vielleicht hört man ihnen aber auch einfach nur nicht zu? Auf der Suche nach einer Antwort auf diese Frage starteten Minh Thu Tran, freie Hörfunkjournalistin, und Vanessa Vu, Redakteurin bei ZEIT ONLINE, vor über drei Jahren einen Podcast für vietdeutsche Geschichten und Perspektiven: Rice and Shine. Was als Freizeitprojekt begann, läuft inzwischen auch bei ZEIT ONLINE in Zusammenarbeit mit WDR Cosmo.

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Begriffserklärungen:

Cultural appropriation: Das Oxford English Dictionary definiert ‚Cultural Appropriation‘ als „nicht anerkannte oder unangemessene Übernahme von Praktiken, Bräuchen oder Ästhetiken einer sozialen oder ethnischen Gruppe von Mitgliedern einer anderen (typischerweise dominanten) Community oder Gesellschaft“. Diskussion über Cultural appropriation existieren in Popkultur, Kunst und eben auch in Esskultur. Wo die Grenze ist zwischen Bewunderung und Disrespekt, das steht immer wieder zur Debatte. 

Phở: Vietnamesische Nudelsuppe mit Reisbandnudeln. Die mit speziellen Gewürzen aromatisierte, klare Brühe wird häufig aus Rinderknochen, oft auch aus Hühnerknochen zubereitet. Regional variieren Zubereitungsweise, Gewürze und Beilagen. Häufig als Nationalgericht Vietnams bezeichnet. 

Bánh mì: Vietnamesisch für Brot, im internationalen Gebrauch meint man mit Bánh mì meist ein vietnamesisches Sandwich, das als Streetfood beliebt ist. Belegt wird das Bánh mì häufig mit selbstgemachtem Paté und Mayonaise, gegrilltem Fleisch, vietnamesischer Wurst, eingelegtem Gemüse und Koriander. 

Bánh xèo (übersetzt: gebrutzelter Reiskuchen): Häufig als Reispfannkuchen übersetzt, was aber oft zu Verwirrung führt: Im Teig sind nämlich keine Eier. Bánh xèo werden traditionell aus Reismehl hergestellt, die goldgelbe Farbe bekommt der Pfannkuchen durch die Zugabe von Kurkuma, je nach Region wird auch Kokosmilch in den Teig gegeben. Der crêpeartige Teig wird in einer geölten Pfanne knusprig ausgebacken und mit Shrimp, Mungbohnen, Schweinebauch und Bohnensprossen gefüllt. Serviert wird das Bánh xèo mit einem Dip aus Fischsoße und Limetten und viel Salat und Kräutern. 

Bún Bò Huế: Nudelsuppe aus der ehemaligen Kaiserstadt Huế, mit Reis-Vermicelli Nudeln und einer Brühe aus Rinderknochen, das Aroma der Suppe entsteht durch Zitronengras Shrimppaste und Annatosamen, später fügt man auch Chiliöl hinzu. Serviert wird die Suppe mit Rindfleischtranchen, Schweinshaxe und vielen frischen Kräutern. 

Chả lụa (Südvietnam) oder Chả giò (Nordvietnam): Eine vietnamesische Wurst aus Schweinefleisch, die in Bananenblättern eingewickelt ist. Sie wird häufig in Bánh mì gegessen, oder als Beilage zu verschiedenen vietnamesischen Gerichten gereicht. 

: Vietnamesische Anrede für ältere weibliche Personen, häufig wird das Wort mit „Tante“ übersetzt – was aber die Anrede nicht ganz fasst, weil mit cô nicht nur weibliche Tanten angesprochen wird, sondern generell ältere Personen im Alter der Mutter. 


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Sonderfolge: Abschied und Neuanfang

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Über drei Jahre lang haben wir unabhängig (= in unserer Freizeit) gepodcastet, nun wagen wir den Schritt in die Professionalisierung: Ab Juni wird Rice and Shine eine Koproduktion zwischen ZEIT ONLINE und WDR COSMO. Wir wollten unseren Podcast nämlich immer auf einem hohen Niveau halten, als spendenfinanziertes Hobby ging uns das mit der Zeit aber an die Substanz. Nun wandert er in unsere Arbeitszeit bei unseren jeweiligen Arbeitgebern. In dieser Sonderfolge erklären wir, was die Veränderung für uns und für euch bedeutet. Spoiler: Wir werden uns unter anderem von der #FrageAnAsiaten verabschieden – aber keine Sorge, dafür beantworten wir jetzt nochmal geballt eure Fragen!


P.S.: Entschuldigt bitte die Audioqualität bei Minh Thu: Ihr Laptop war bei der Aufnahme überhitzt und hat laut gerauscht. Wir haben das Rauschen nachträglich rausgefiltert, nun klingt Minh Thu aber auch ein bisschen wie aus der Dose…


Wenn ihr uns per PayPal ein letztes Geschenk machen wollt: https://www.paypal.me/riceandshinepodcast

Verleihung CIVIS Medienpreis 2021: Livestream am 21. Mai, ab 11.30 Uhr Bei ARD am 24. Mai um 23.35 Uhr

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Nach Atlanta: Erschöpft, nicht exotisch

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Am 16. März hatte im US-Bundesstaat Georgia ein christlicher Fundamentalist in drei Massagesalons acht Menschen erschossen. Sechs der Opfer waren ältere, eher prekär lebende Frauen aus Ostasien. In der Folge sprechen wir über die Anschläge, die lange Geschichte der Fetischisierung asiatischer Weiblichkeit, wie hartnäckige Klischees auch heute noch insbesondere asiatische Frauen weltweit sexualisierter Gewalt aussetzen (auch in Deutschland), und welche Wege es heraus gibt, sowohl auf persönlicher wie auch auf politischer Ebene.


Triggerwarnung

Wir werden Vorfälle schildern, die belastende Erinnerungen hervorheben können. Es werden auch rassistische Sprüche und Schimpfwörter fallen, die wir wiedergeben, um uns kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen.


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Deutschsprachige Analysen zu den Anschlägen in Atlanta

Tiefergehende Hintergründe

  • Der Begriff Intersektionalität wurde geprägt von der Juristin Kimberlé Crenshaw, siehe „Demarginalizing the Intersection of Race and Sex“ (1989), mehr zum Konzept gibt es u.a. in dem Dossier des Gunda Werner Instituts
  • Mit dem kolonialen Blick auf asiatische Länder und Menschen beschäftigte sich u.a. Edward Said in „Orientalism“ (1978)
  • Literatur zum US-Kontext:
    – Kurashige, Lon. 2016. „Two Faces of Exclusion: The Untold History of Anti-Asian Racism in the United States“ (The University of North Carolina Press)
    – Chang, Sharon & Joe R Feagin. 2021. „Not Your China Doll: Asian American Women and the Truth about Gendered Racism“ (Routledge)
  • Literatur zum deutschen Kontext:
    – Ha, Kien Nghi (Hg). 2012. „Asiatische Deutsche: Vietnamesische Diaspora and beyond“ (Assoziation A).
    – Prapairat Ratanaolan Mix. 2016. „Sieh das mal mit ihren Augen! Thailändische Sexarbeiterinnen in Hamburg – eine Innenperspektive“ (Amnesty for Women e.V.)

Was wir sonst zitiert haben

  • Viet Thanh Nguyen in der New York Times: „Close the Curtain on ‘Miss Saigon’
  • Spendenkampagnen von Randy Park (Sohn von Hyun Jung Grant), Elliott Peterson (Sohn von Yong Yue) und Regina Song (Enkelin von Sun Cha Kim)
  • Die deutschsprachige Vernetzungsplattform www.ichbinkeinvirus.org sammelt Erfahrungsberichte
  • Die StudieVielfalt im Film“ zeigt mangelnde Diversität in der deutschsprachigen Film- und Fernsehbranche vor und hinter der Kamera
  • Die politische Forderung, asiatische Menschen im Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus aufzunehmen, erschien kurz nach unserer Aufnahme auch in einem offenen Brief: „Atlanta – War da was? Gegen anti-asiatischen Rassismus und gesellschaftliches Schweigen! Für interkommunale Solidarität und dekoloniales Gedenken!“; Initiativgruppe: Sara Djahim (korientation e.V.), Jee-Un Kim (korientation e.V.), Victoria Kure-Wu (ichbinkeinvirus.org), Thị Minh Huyền Nguyễn (ichbinkeinvirus.org), Thủy-Tiên Nguyễn (korientation e.V.), Tú Qùynh-nhu Nguyễn, Cuso Ehrich (Diaspor.Asia), Dieu Hao Do (BAFNET), Kien Nghi Ha

Studien zur Diskriminierung asiatischer Menschen in Deutschland

Sonstiges

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Meine Mama, die Blumenfrau

Uff, was für ein Jahr! Falls ihr da auch was fürs Herz braucht: In dieser Folge erzählt Linh ganz liebevoll die Geschichte ihrer Mutter Dao, die als Vertragsarbeiterin in die DDR kam und seit der Wende in Berlin Blumen verkauft. Es ist eine sehr berührende Geschichte über den Spagat zwischen Familie und Überleben, über Kitsch versus Hipsterästhetik, und Linh räumt auch endlich auf mit Vorurteilen über Lohndumping und Billigarbeit. Falls euch die Folge auch so bewegt hat wie uns, dann schreibt Linh doch auf Instagram @trnlin. Wir bedanken uns nochmal ganz besonders bei ihr, denn Linh hat uns mit dieser Folge nicht nur ein Meisterwerk hinterlassen, mit dieser Folge verabschiedet sie sich nach 1,5 Jahren auch von Rice and Shine, um auf eigenen Füßen zu stehen. Wir wünschen ihr alles erdenklich Gute und werden sie sehr vermissen! Auch bei uns steht eine Veränderung an: Wir gönnen uns fast drei Jahren durchgängig Podcasten unsere erste kleine Pause. Aber keine Sorge, wir kommen wieder, nur vielleicht nicht gleich Mitte Januar, und vielleicht auch ein bisschen anders. Wenn ihr Wünsche an uns habt, schreibt sie uns doch per E-Mail an riceandshine.podcast@gmail.com – vielleicht setzen wir die ein oder andere Idee um. Ansonsten wünschen wir euch trotz allem einen schönen Jahresabschluss und einen guten Start ins neue Jahr!

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Klimakatastrophe in Vietnam

Südostasien hatte es in diesem Jahr nicht leicht: Erst Corona, dann die heftigste Taifun-Saison seit Jahrzehnten. Vietnam gehört mit seiner langen Küste zu den am heftigsten vom Klimawandel betroffenen Ländern der Welt. In diesem Herbst traf ein Wirbelsturm nach dem nächsten auf die vietnamesischen Küsten, vor allem in Zentralvietnam. Dort ist von einer Jahrhundertflut die Rede, zudem gab es zahlreiche Erdrutsche, über hundert Menschen starben. Als wäre das nicht erschreckend genug, dürften die Extremwetter dieses Jahr nur der Anfang sein.

Zu dem Thema haben zwei Expertinnen aus Vietnam gesprochen: Nguyễn Thị Tâm Phương war für den Frankfurter Hilfsverein “Chance to grow” aus Saigon ins Krisengebiet gereist und teilte mit uns ihre Eindrücke; und Nguyễn Thị Yến ordnete das Geschehen aus einer klimapolitischen Perspektive ein. Sie arbeitet in Hanoi als Referentin für Klimawandel und Katastrophenschutz bei CARE International.

Bei #FrageAnAsiaten geht es darum, warum viele nichtweiße Menschen sich eher bei Amnesty International engagieren als bei grünen Bewegungen. Schöne Ausnahme: Quang Paasch von Fridays For Future. Shoutout an Quang!

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Hilfsorganisationen & Initiativen aus Deutschland

Langfristige Projekte in Vietnam

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„Con Lai“ 2: Stimmen aus der Halbviet Community

Listen on Apple Podcasts

Diese Folge ist die Fortsetzung unserer letzten Folge zu bikulturellem Aufwachsen. Wir hatten da Maria Denise Nguyen zu Gast, die in Sachsen mit einer deutschen Mutter und einem vietnamesischen Vater aufgewachsen ist und uns erzählte, wie sie sich identifiziert, wie sie zu ihrer vietnamesischen Seite gefunden hat und wie es für sie in Vietnam war.

Wie ist es, mit einem vietnamesischen Elternteil aufzuwachsen? Stimmen aus unserer Community | Quelle: Privat

In dieser Folge geht es um weitere Erfahrungen aus unserer Community: Ganz viele von euch haben uns erzählt, wie es für sie war, mit einem vietnamesischen Elternteil aufzuwachsen. Teilweise ähnlich, teilweise ganz anders. Maria ist auch wieder mit dabei.

Wenn ihr unsere Arbeit unterstützen wollt: paypal.me/riceandshinepodcast steady.fm/riceandshine

Apple Podcast-Empfehlungen (*Werbung/unbezahlte Kooperation) apple.co/VanessaVuMinhThuTran

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„Con Lai“: Aufwachsen als Halbviet

Viele von euch wünschen sich schon lange eine Folge zu bikulturellem Aufwachsen. Diesem Wunsch kommen wir gerne nach und haben Maria Nguyen eingeladen.

Von links nach rechts: Marias deutsche Oma, ihre Mutter, Maria Nguyen,  ihre vietnamesische Oma und ihr Vater. | Quelle: Maria Nguyen
Von links nach rechts: Marias deutsche Großmutter, ihre Mutter, Maria bei ihrer Jugendweihe, ihre vietnamesische Großmutter, ihr Vater. | Quelle: Maria Nguyen

Sie ist mit einer deutschen Mutter und einem vietnamesischen Vater aufgewachsen und erzählt uns im Podcast, was für sie Vietnamesischsein bedeutet und was ihr dabei geholfen hat, ihre Identität zu finden.

Es gibt auch wieder eine #FrageAnAsiaten: Welche Ausdrucksformen haben wir abseits von unserem Podcast?

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Hamburg 1980

Nach einem Brandanschlag auf ihre Flüchtlingsunterkunft in der Hamburger Halskestraße am 22. August 1980 starben zwei junge Männer aus Vietnam, Nguyễn Ngọc Châu (22) und Đỗ Anh Lân (18). Der Fall gilt als der erste rassistische Mord der BRD, die drei Attentäter um Manfred Roeder als Vorgänger des NSU. Zum 40. Jahrestag rekonstruieren wir den Anschlag anhand von Gerichtsakten, alten Zeitungsberichten und Gesprächen mit Zeitzeug*innen. Unter anderem besuchten wir die Mutter eines der Opfer, Đỗ Mùi, die Überlebenden Thị Kim Thoa und Thời Trọng Ngũ, sowie die damaligen Paten der beiden Männer, Gisela und Heribert von Goldammer. Was ist damals geschehen, wie haben die Geschehnisse die Angehörigen und Überlebenden verändert und wie geht es weiter?

SPENDEN

QUELLEN

WIR DANKEN

  • der Initiative Châu und Lân für ihr beharrliches, herzliches Engagement für einen öffentlichen Gedenkort. Namentlich danken wir dem Theaterregisseur Dan Thy Nguyen, der früh auf die Initiative gestoßen war und andere darauf aufmerksam machte; dem Filmemacher Dieu Hao Do für den Kontakt zu Đỗ Mùi; sowie Trọng, Thoa und Lee für die Unterstützung bei unserer Recherche
  • der Generalbundesanwaltschaft für das Archivmaterial
  • der Produktionsfirma K2H für das Studio, namentlich Khesrau Behroz und Louis Klamroth
  • unseren Synchronsprecher*innen: Maximiliane Häcke & Alice Hasters (Feuer und Brot Podcast), Kolja Unger, Sebastian Meineck
  • Phil Ninh für das tolle Coverbild
  • und natürlich unseren Steady-Supporter*innen, ohne die dieser Podcast nicht möglich wäre!

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Stargastronom The Duc Ngo

Ihm gehören insgesamt 14 Lokale in Berlin und Frankurt, unter anderem die Sushi-Restaurants Kuchi und 893 Ryōtei, die Cocolo-Ramenbars und das Phở-Restaurant Madame Ngo: Die Rede ist von Stargastronom The Duc Ngo.

Wir haben Duc im Madame Ngo getroffen, seinem wohl persönlichsten Gastro-Projekt. Dort erzählt er, warum er das Studium für eine Koch-Karriere abgebrochen hat und was ihm die vietnamesische Küche bedeutet. Wir diskutieren außerdem mit ihm, ob die Deutschen bald nicht mehr nur auf Phở und Sommerrollen abfahren, sondern vielleicht auch mal auf Mắm tôm, also fermentierte Shrimppaste.


Zum zitierten Interview mit der Berliner Zeitung: „Als Asiate bist du Zigarettenmafia, Imbiss oder Nagelstudio“ (11.02.18)

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